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Businessknigge - Do`s & Dont`s für 2008

Das Jahr 2008 ist noch recht jung und somit auch die guten Vorsätze. Vielleicht wollen Sie nicht nur „Privates“ verbessern, sondern auch im beruflichen Alltag Ihre eigene Visitenkarte aufpolieren. Denn so wie Sie sich kleiden, bewegen, sprechen und reagieren - alles hinterlässt einen positiven oder einen negativen Eindruck. Viele der hier angeführten Ratschläge sollten selbstverständlich sein, leider schleicht sich aber bei uns allen immer wieder ein „Schlendrian“.


 

Darum hier die wichtigsten Do's & Dont's:
  

1.       Wer unhöflich ist, schreit oder andere beleidigt zeigt Schwäche.

2.       Völlig out ist der große "VIP-Auftritt" durch Zuspätkommen. Wer zur rechten Zeit am rechten Ort ist, signalisiert dem anderen: "Ich nehme mir Zeit für dich, weil du mir wichtig bist." Wer es nicht pünktlich schafft, ruft an. Oft steckt hinter notorischem Zuspätkommen ein falsches Zeitmanagement.

3.       Männer sollten zudem beim Stehen und beim Sitzen besonders auf ihre Beinstellung achten: extrabreit ist sehr unvorteilhaft, macht kleiner und provoziert unnötig! Sie nehmen auch die Hände aus den (Hosen-) Taschen, vor allem beim Begrüßen!

4.       Blicken Sie den Menschen offen ins Gesicht, wenn Sie mit Ihnen reden.

5.       Überprüfen Sie Ihr Distanzverhalten. Sind Sie näher als ½ Meter an einer bislang unbekannten Person? Das ist zu nah.

6.       Klingt Ihre Stimme freundlich? Lächeln Sie, falls es was zu lächeln gibt!

7.       Der Händedruck ist weder stählern noch feucht noch lasch.

8.       Kauen Sie keinen Kaugummi. Das sieht bei den meisten Leuten vulgär aus.

9.       Ihre Kleidung ist dem Anlass entsprechend. Für konservative Begegnungen lieber einen Hauch klassischer. Und schauen Sie in Ihren herzlos beleuchteten Spiegel, bevor Sie das Haus verlassen – auch von hinten. Ganz überflüssig sind schief getretene Absätze, schmutzige Schuhe, weiße Socken oder welche mit Kindermotiven, sichtbare Waden mit Stachelbeer-Effekt (besser Kniestrümpfe). Die gelockerte Krawatte mit geöffneten Hemdkragen wirkt stets gestresst oder betrunken. Zwei verschiedene Muster pro Mann und Frau langen, sonst sieht der Mix leicht nach Clown aus.

10.   Auch wenn Modeworte und Floskeln noch so „trendy“ sind, zu große sprachliche Abhängigkeit zeugt von mangelnder Persönlichkeit. Floskeln für den Index: „Angenehm“ „Gestatten“ „Sehr erfreut“ „Meine Gattin, mein Gatte“ „Mahlzeit“ „Prost“ „Das mag ich nicht“ „Das wär doch nicht nötig gewesen“ „Achgottchen“ „Gesundheit“ „Wohlsein.“

11.   Für Niesen, Husten und ähnliches gilt: linke Hand benutzen. Mit der rechten schüttelt man die Hand des anderen, fasst Gläser an, benutzt Kugelschreiber...

 

Quelle: Susanne Helbach-Grosser, takt-und-stil.de


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